Welche Rolle könnte Migration in Deutschland im Jahr 2050 spielen?

Wie wird Migration Deutschland in den nächsten 25 Jahren prägen?

Während öffentliche und politische Debatten über Migration oft auf aktuelle Herausforderungen konzentrieren, wird Migration unsere Gesellschaften auch in Zukunft maßgeblich mitgestalten. Ein Blick in die Zukunft kann helfen, Chancen, Herausforderungen und Entscheidungen besser zu verstehen, die unsere gemeinsame Zukunft prägen werden.

Am 26. Juni 2026 veranstaltet Migration Matters gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und dem Futurium eine generationsübergreifende Fishbowl-Diskussion zu möglichen Zukünften von Migration in Deutschland. Die Veranstaltung ist Teil des internationalen Forschungsprojekts Zukunftsbilder Migration (Future Imaginaries of Migration – FUTUREMIG), das Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen, Künstler*innen und Bürger*innen zusammenbringt, um über die Zukunft von Migration nachzudenken.

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Migration gemeinsam neu denken

Das Besondere an der Veranstaltung ist ihr generationsübergreifender Ansatz. Wir bringen junge Menschen zwischen 16 und 19 Jahren sowie Erwachsene ab 60 Jahren zusammen, um Perspektiven auszutauschen und Zukunftsbilder für Deutschland im Jahr 2050 zu entwickeln.

Junge Menschen wachsen heute in einer global vernetzten Welt auf, die von digitalen Technologien, internationaler Mobilität und weltweiten Austauschprozessen geprägt ist. Ältere Generationen haben wiederum ganz andere gesellschaftliche, politische und technologische Entwicklungen erlebt. Durch den Austausch dieser unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen möchten wir einen Raum für Gespräche über Migration, Mobilität, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel schaffen.

Gemeinsam mit Migrationsforscherinnen und Künstlerinnen diskutieren die Teilnehmenden Fragen wie:

  • Welche Rolle könnte Migration in Deutschland im Jahr 2050 spielen?
  • Wie mobil werden wir in 25 Jahren sein?
  • Wer wird sich bewegen können – oder müssen?
  • Welche Grenzen werden in Zukunft bestehen?
  • Wie wird Migration unsere Gesellschaft weiterhin prägen?

Mitmachen und Perspektiven einbringen

Für die Veranstaltung suchen wir aktuell insbesondere junge Menschen zwischen 16 und 19 Jahren.

Lehrkräfte, Schulen, Jugendgruppen und andere Bildungseinrichtungen sind herzlich eingeladen, mit Klassen oder Gruppen teilzunehmen. Wenn Sie mit jungen Menschen in Berlin arbeiten und Interesse haben, eine Gruppe mitzubringen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Veranstaltungsinformationen

📅 26. Juni 2026 | 09:30–12:30 Uhr

📍 Futurium, Berlin

🎟️ Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

🗣️ Veranstaltungssprache ist Deutsch; eine KI-gestützte Übersetzung ins Englische wird angeboten.

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Über das Projekt

Die Veranstaltung ist Teil des internationalen Forschungsprojekts Zukunftsbilder Migration (Future Imaginaries of Migration – FUTUREMIG), das vom Global Migration Institute der Toronto Metropolitan University geleitet wird. Das Projekt untersucht, wie Menschen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten über die Zukunft von Migration nachdenken und welche Vorstellungen sie von zukünftiger Mobilität entwickeln. Neben Deutschland finden Projektaktivitäten auch in Ghana, Singapur und Kanada statt.

Migration Matters freut sich, dieses Projekt gemeinsam mit dem DeZIM und dem Futurium umzusetzen. Die Beteiligung von Migration Matters an FUTUREMIG wird durch die Förderung der Robert Bosch Stiftung ermöglicht.