Teilhabe gestalten

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„Teilhabe gestalten: Ein Übersetzungsversuch gelebter Erfahrungen Neuankommender in Politik & Praxis” ist ein praxisorientiertes Forschungsprojekt mit dem Ziel, die subjektiven Perspektiven und Erfahrungen von neuankommenden Geflüchteten in der Gestaltung von Integrationsangeboten in Deutschland zu stärken. Das Projekt konzentriert sich auf die lokale Ebene, wo Verwaltungsmitarbeitende nationale Politik umsetzen und Neuankommende direkt mit staatlichen Institutionen in Kontakt kommen, die mit ihren Entscheidungen gesellschaftliche Teilhabechancen beeinflussen.

Dafür werden wir gemeinsam mit dem DeZIM qualitative Forschungsergebnisse mit geflüchteten Frauen in „typische” Geschichten der Integration übersetzen, die die intersektionalen Bedarfe und multiplen Barrieren im Ankommen in Deutschland sichtbar werden lassen, insbesondere beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Diese Geschichten dienen als Grundlage für eine Reihe interaktiver Workshops mit Beschäftigten öffentlicher Dienstleister (z. B. Arbeitsvermittler:innen in lokalen Jobcentern oder Berater:innen in Willkommenszentren) in unterschiedlichen Kommunen Deutschlands, wo wir gemeinsam über die Herausforderungen der täglichen Arbeit und die Passfähigkeit von Unterstützungsprogrammen reflektieren wollen. Die Workshops sollen Dialog und Empathie fördern und zur intensiveren Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten der Ankommenden anregen

Durch Policy Briefs und Fachgespräche mit Entscheidungsträger:innen wollen wir uns über unsere Erkenntnisse aus den lokalen Workshops austauschen. Unsere Gespräche fließen auch in eine Reihe von audiovisuellen Geschichten ein, die für eine breitere Öffentlichkeit produziert werden.

Zentrale Aktivitäten

  • Engagement auf lokaler Ebene: Interaktive Workshops mit Verwaltungsmitarbeitenden in bis zu sechs Kommunen.
  • Audiovisuelle Wissensvermittlung: Eine kurze Reihe von Geschichten auf der Grundlage qualitativer Forschung.
  • Politischer Dialog: Ein Policy Brief, Runde Tische und Fachgespräche mit relevanten Ministerien und Behörden.

Projektpartner: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)

Förderung: Dieses Projekt wurde von EPIM unterstützt, einer gemeinsamen Initiative des Network of European Foundations (NEF).